SELBSTPORTRÄT KARL


Kurze Geschichte

Ein Wort vorab zu dem ungewöhnlichen Namen. Die Schachfreunde Schöneck haben den Karl vor 18 Jahren in demokratischer Abstimmung als eine Vereinszeitschrift für Kommunikation, Ansichten, Realitäten und Lorbeerkränze ins Leben gerufen.

Obwohl eine Vereinszeitschrift, war der Karl immer auch mehr: dafür sorgten der Enthusiasmus der Mitarbeiter, die neben vielen Berichten aus dem Alltagsleben eines Schachvereins immer wieder eine bunte Mischung origineller, phantasievoller und kenntnisreicher Beiträge aus allen Bereichen des Schachs zusammenstellten. Leser in ganz Deutschland, zahlreiche Preise und ein lebhaftes Vereinsleben waren der Lohn.

Dieser Erfolg und die bunte Mischung des Karl führten Anfang diesen Jahres zu dem kühnen Entschluß, die Vereinszeitschrift überregional erscheinen zu lassen. Ein nicht ganz einfacher Entschluß, denn schließlich gibt es in Deutschland bereits zahlreiche und sehr gute Schachzeitschriften.


Absicht und Selbstverständnis

Karl möchte jedoch eine etwas andere Perspektive auf das Schach einnehmen. Denn Schach war immer mehr als "nur" ein Spiel. Es vereinigt Wissenschaft, Sport, Kultur und Kunst in sich. Vom Schach geht eine eigenartige Faszination aus, die Menschen aus allen Kulturen und Lebensbereichen seit Jahrhunderten in ihren Bann schlägt.

Denen, die sich selbstvergessen an der Vielfalt des Spiels erfreuen, bietet das Schach ebenso Raum wie den Menschen, die sich vor allem selbst erproben wollen, und für die sportliche Leistung im Mittelpunkt steht. Zugleich war und ist das Schach immer auch ein Spiegel gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen gewesen.

Karl möchte all diesen verschiedenen Aspekten des Spiels ein Forum verschaffen. Ansprechend gestaltet bietet Karl informative, unterhaltsame und anspruchsvolle Artikel aus allen Bereichen des Schachs. Neben regelmäßigen Rubriken finden sich Porträts über die Menschen hinter den Schachspielern.
Jede Ausgabe widmet sich einem bestimmten Schwerpunkt, der von verschiedenen Seiten beleuchtet wird. Dies kann die Entwicklung der Bedenkzeit, das Internet, die Welt der Wunderkinder aber auch eine Darstellung der Entwicklung des Schachs in Deutschland sein.

Karl möchte der Faszination des Schachs nachspüren und Ausdruck verleihen. Aus Spaß am Spiel und Freude am Denken.

Dabei wünschen wir unseren Lesern viel Spaß und Unterhaltung!